Spreitzer, Hans

26. August 2026 Aus Von Thomas Kruspel

Stadtrat Ministerialrat Professor Hans Spreitzer

geb. 7.3.1915, Reintal
gest. 8.8.1979, Mistelbach

Johann Spreitzer wurde als Sohn des Landwirts Johann Spreitzer und dessen Gattin Maria (geb. Ertl) 1915 in Reintal (Bezirk Mistelbach) geboren.1 Er wuchs mit zwei jüngeren Brüdern auf und besuchte die Volksschule in seinem Heimatort und daran anschließend die Bürgerschule in Wien. Da er ein hervorragender Schüler war, war es ihm vergönnt seinen Bildungsweg an der privaten Lehrerbildungsanstalt der christlichen Schulbrüder in Strebersdorf fortzusetzen – für einen Bauernsohn und unter den damals herrschenden wirtschaftlichen Verhältnissen alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Im Jahre 1934 legte er dort die Reifeprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg ab, allerdings war es in den 1930er Jahren aufgrund von Sparmaßnahmen für Absolventen von Lehrerbildungsanstalten nahezu unmöglich eine Stelle als Lehrer zu finden. Spreitzer fand also nur vorübergehende Anstellung als Hospitant und von März 1935 bis Mai 1937 als Probelehrer an verschiedenen Schulen im Bezirk Mistelbach.

Trotz der 1937 mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegten Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen bestand absehbar keine Aussicht auf eine feste Stelle als Lehrer, und er dachte die Zeit als Einjährig-Freiwilliger beim Österreichischen Bundesheer zu überbrücken und rückte im September 1937 ein. Wenige Monate später kam es zum Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich und zum sogenannten „Anschluss“ und somit war er nunmehr Soldat der Deutschen Wehrmacht. Die Nationalsozialisten und die Führung der Wehrmacht planten bereits damals ihre Angriffskriege, und als es ab Mitte 1938 zu außenpolitischen Spannungen – die sogenannte „Sudetenkrise“ – kam, musste Spreitzer offenbar über seine ursprünglich beim österreichischen Bundesheer eingegangene zeitliche Verpflichtung hinaus beim Militär bleiben. Sein Soldatendasein mündete nahtlos im Einsatz im Zweiten Weltkrieg während dem er zunächst als Unteroffizier bei der 4. Maschinengewehr-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillon I/135 bzw. später bei der 8. Kompanie des Infanterieregiment 326 diente. Ab 1943 war er dann zeitweilig bei der Aserbaidschanischen Legion, einem Wehrmachtsverband, der sich aus gefangengenommenen Soldaten der Roten Armee aus der Kaukasusregion rekrutierte, eingesetzt. Im Jänner 1943 während Kämpfen im Kaukasus erkrankte Spreitzer an Typhus und es folgten Lazarettaufenthalt im polnischen Lublin bzw. in Regensburg.2 Während eines Fronturlaubs schloss er am 22. Mai 1943 den Bund der Ehe mit der ebenfalls aus Reintal stammenden Anna Köllner (1919-2015).3 Zuletzt diente er im Rang eines Feldwebels in einem der zu Kriegsende häufig kurzfristig und improvisiert aufgestellten „Alarm-Bataillone“, bevor er am 27. April 1945 im bayrischen Unterallgäu von den US-Streitkräften gefangen genommen wurde. In weiterer Folge wurde er in französische Kriegsgefangenschaft überstellt und war ab 1. August 1945 im Kriegsgefangenenlager Saaralben (franz. Sarralbe) in Lothringen interniert. Am 31. Dezember 1945 wurde Spreitzer schließlich aus der Gefangenschaft entlassen und kehrte in die Heimat zurück.

Unmittelbar nach seiner Rückkehr, also bereits ab Jänner 1946 war Spreitzer als Lehrer im Bezirk Mistelbach tätig – nähere Angaben zu seiner ersten Station als Lehrer sind nicht überliefert, bevor er dann von März bis August 1946 als provisorischer Leiter der Schule in Bernhardsthal eingesetzt war.4 Ab Herbst 1946 unterrichtete er als Lehrer an der Knabenhauptschule Mistelbach und im Jahr darauf legte er abermals mit ausgezeichnetem Erfolg die Lehrbefähigungsprüfung für Hauptschulen in den Fächern Deutsch, Erdkunde und Geschichte ab.5 Bald darauf wurde er auch Mitarbeiter in der Kanzlei des Bezirksschulrats und ab 1. September 1951 schließlich zur Dienstleistung in das Bundesministerium für Unterricht einberufen. Dort wirkte er in der Abteilung für das allgemein bildende Pflichtschulwesen und Lehrerbildung, die unter der Leitung von Ministerialrat Dr. Ludwig Lang (Ehrenringträger der Stadt Mistelbach) stand, dessen enger Mitarbeiter Spreitzer wurde. Als Referent für Volksschulen, Hauptschulen und Polytechnische Lehrgänge war Spreitzer maßgeblich an der umfassenden und bedeutenden Bildungsreform des Jahres 1962 beteiligt. Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem auch die Mitwirkung an der Erstellung der Lehrpläne, sowie an den im täglichen Schulgebrauch wichtigen Handausgaben dieser Lehrpläne bzw. den dazugehörigen Kommentaren. Auch die Lehrerbildung und -fortbildung, die ihm stets ein besonderes Anliegen war, zählte zu seinen Tätigkeitsbereichen und im Jahre 1962 wurde er außerdem zum Professor an der Lehrerbildungsanstalt St. Pölten ernannt.6

Die berufliche Veränderung des Jahres 1951 und der damit einhergehende Dienstort Wien brachte Jahrzehnte des Pendels mit sich und damals – vor der Zeit der Schnellbahn – war der Autobus das schnellste Verkehrsmittel nach Wien. Dass er dies jeden Tag auf sich nahm, ist Ausdruck seiner engen Verbundenheit zum Weinviertel und zu seinem neuen Heimatort Mistelbach. Im Jahre 1972 wurde Spreitzer schließlich zum Ministerialrat befördert und mit der Leitung der Abteilung für das allgemeine Pflichtschulwesen betraut, aber blieb darüber hinaus weiterhin auch in den Sektionen Lehrerbildung und Schulplanung tätig.

1950 fanden erstmals nach dem Krieg Gemeinderatswahlen in Niederösterreich statt und im Zuge dieser Wahl wurde auch Hans Spreitzer für die Österreichische Volkspartei in den Gemeinderat gewählt und er sollte diesem Gremium bis 1971 – also insgesamt 21 Jahre – angehören.7 Im Jahr 1960 wurde er darüber hinaus in den Stadtrat gewählt, dem er für zehn Jahre angehörte und seiner beruflichen Expertise entsprechend leitete er in dieser Zeit die Sektion (nach heutiger Diktion „Ausschuss“) „Schule, Kultur und Personal“. Die Schaffung der Gemeindezeitung (ursprünglich „Mitteilungen der Stadtgemeinde Mistelbach“) im Jahre 1953 geht auf seine Initiative zurück und darüber hinaus initiierte er 1962 auch die heimatkundliche Beilage zur Gemeindezeitung mit dem Namen „Mistelbach in Vergangenheit und Gegenwart„. Wenig überraschend übernahm er auch die redaktionelle Leitung dieser Schriftenreihe, schließlich war er bereits seit 1950 leitender Redakteur der heimatkundliche Beilage zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft, die er mit Unterstützung des damaligen Bezirkshauptmann Dr. Karl Mattes ins Leben gerufen hatte und die seit dem Jahr 1960 unter dem Titel „Heimat im Weinland“ erscheint. Beide Schriftenreihen bestehen bis zum heutigen Tag und Spreitzer hatte die redaktionelle Leitung beider Publikationen bis zu seinem Tode inne. Darüber hinaus war er natürlich auch eifriger Verfasser von darin veröffentlichten Beiträgen und durch die Arbeit für „Heimat im Weinland“ beschränkten sich seine heimatkundlichen keineswegs auf Mistelbach, sondern auf zahlreiche Orte und historische Begegebenheiten im gesamten Bezirk. Von besonderem Interesse war für ihn natürlich die Geschichte seines Geburtsorts und während eine in den 1950er Jahren begonnenen Chronik des Orts unvollendet und unveröffentlicht blieb, wurde eine von ihm verfasste umfassende Häuserchronik dieses Orts, als eine Art Blättersammlung im selben Jahrzehnt veröffentlicht, ehe sie 2019 dann auch inhaltlich ergänzt in Buchform herausgebracht wurde.8 Spreitzers lokalgeschichtliche Arbeit zeichnet sich durch Genauigkeit, Quellen- und Faktentreue (keine Mutmaßungen und Spekulationen), kritisches Hinterfragen von Quellen aus, die unzählige Stunden der Recherchearbeit bedeutete. Seine Beiträge und Artikel weisen einen unfassbaren Detailgrad auf, sind dabei äußerst prägnant abgefasst und eine der wichtigsten und wertvollsten Quellen für diesen Blog. Zweifellos sind die Abhandlungen Spreitzers, die mit Abstand am häufigsten zitierten Quellen auf diesem Blog. Das hinter Spreitzers lokalgeschichtlichem Werk stehende Arbeitspensum ist schlicht ehrfurchtgebietend, umso mehr, wenn man sich vor Augen hält, dass damals im Gegensatz zu heute sehr viele Archivbesuche für diese Arbeit notwendig waren und wie er dies neben beruflicher Tätigkeit, Familie und politischem Engagement zuwege brachte ist nahezu unerklärlich. Da sein heimatgeschichtliches Werk nicht in Buchform, sondern hauptsächlich in Artikelserien in Lokalzeitungen bzw. Beiträgen in Schriftenreihen erschienen ist, sind die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit leider ein wenig in Vergessenheit geraten bzw. nur wenigen Personen zugänglich. Glücklicherweise ändert die fortschreitende Digitalisierung der Zeitungsbestände der Österreichischen Nationalbibliothek gerade diesen Umstand – siehe etwa laufende Digitalisierung neuer Jahrgänge des „Mistelbacher Bote“ auf Austrian Newspapers Online (ANNO). Die Schriftenreihe „Mistelbach in Vergangenheit und Gegenwart“ wurde übrigens mit der Intention gegründet, um für ein anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Stadterhebung geplantes umfangreiches Werk zur Geschichte Mistelbachs Vorarbeit zu leisten. 1974 erschien dann auch der erste und gleichzeitig leider einzige Band, der von Univ.-Prof. Dr. Herbert Mitscha-Märheim redigiert wurde und zu dem Spreitzer mehrere umfangreiche Beiträge beisteuerte, die Teile seiner bisher bereits erschienenen Arbeiten zusammenfassten.

Als wären seinen heimatkundliche Veröffentlichungen nicht genug Freizeitbeschäftigung entfaltete er darüber hinaus auch im pädagogischen Bereich eine umfassende publizistische Tätigkeit und war unter anderem ab 1967 Hauptschriftleiter der Fachzeitschrift „Erziehung und Unterricht“.

Der im April 1955 gewählte Mistelbacher Gemeinderat, dem auch Hans Spreitzer angehörte (siehe roter Pfeil)
Der im April 1955 gewählte Mistelbacher Gemeinderat, dem auch Hans Spreitzer angehörte (siehe roter Pfeil)

Spreitzer bekleidete auch zahlreiche Ämter innerhalb der Mistelbacher Volkspartei bzw. ihrer Teilorganisationen, sowohl auf Bezirks- als auch auf Gemeindeebene. So war er etwa ab 1958 Pressereferent der Bezirksparteileitung9, ab 1960 für viele Jahre Obmann der Mistelbacher Ortsgruppe des Österreichischer Arbeiter- und Angestelltenbund (ÖAAB) – einer Teilorganisation der ÖVP – und ab 1961 auch Obmannstellvertreter der Mistelbacher ÖVP10.

Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Mistelbach immer wieder Bestrebungen Standort einer höheren Bildungsanstalt zu werden, aber leider vereitelten verschiedene Umstände diese mehrfachen Versuche. Dass dies mit der Errichtung des musisch-pädagogischen Gymnasiums (heute BORG Mistelbach) in Mistelbach im Jahre 1963 endlich gelang, war ein Meilenstein für die Entwicklung der Stadt und es bedurfte großer Anstrengungen und des Einsatzes vieler. Unter allen Personen, die dazu einen Beitrag leisteten, ist Ministerialrat Hans Spreitzer im Urteil seiner Zeitgenossen als jener zu nennen, der sich um diese Errungenschaft am meisten verdient gemacht hat. Als Pädagoge und Ministeriumsbeamter setzte er unermüdlich seine Expertise und seine Kontakte ein, um dies zu ermöglichen. Ebenso bemühte er sich einige Jahre später erfolgreich um die Ansiedlung der Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen (heute BAfEP), die schließlich im Jahre 1970 in Mistelbach eröffnet werden konnte.

In Anerkennung seiner Verdienste um den geschilderten Ausbau des Bildungswesens der Stadt, seiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Gemeinde- und Stadtrat und aufgrund seines großen Engagements betreffend die Erforschung der Geschichte Mistelbachs beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 30. Juni 1972 Ministerialrat Spreitzer zum Ehrenbürger der Stadt Mistelbach zu ernennen.11

Prof. Hans Spreitzer nimmt im Jahre 1975 Gratulationen zu seinem 60. Geburtstag entgegen - rechts im Bild Bürgermeister Franz Bayer
Prof. Hans Spreitzer nimmt im Jahre 1975 Gratulationen zu seinem 60. Geburtstag entgegen – rechts im Bild Bürgermeister Franz Bayer

Im Juni 1979 trat Ministerialrat Spreitzer in den Ruhestand über, doch bedauerlicherweise war ihm kein langer Ruhestand vergönnt und durch seinen vorzeitigen Tod wurde Mistelbach einiger weiterer bedeutender geschichtlicher Abhandlungen beraubt, die der unermüdliche Heimatforscher Spreitzer zweifellos noch geschaffen hätte.

Seit mehreren Jahren an Diabetes leidend und aus diesem Grund auch herzkrank, verstarb Prof. Spreitzer am 8. August 1979 an den Folgen einer erlittenen Herzattacke und wurde am 14. August unter großer Anteilnahme auf dem Mistelbacher Friedhof beigesetzt.12 Mittels Gemeinderatsbeschluss vom 26. September 1979 wurde Spreitzers Grab zum Ehrengrab auf Friedhofsdauer erklärt.

Spreitzers Ehrengrab auf dem Mistelbacher Friedhof
Spreitzers Ehrengrab auf dem Mistelbacher Friedhof

Am 12. Dezember 1980 beschloss der Mistelbacher Gemeinderat eine Straße in der Siedlung „am Pulverturm“ nach dem verdienten, im Jahr zuvor verstorbenen Ehrenbürger „Spreitzergasse“ zu benennen.13

Wo befindet sich die Spreitzergasse?

Bildnachweis:

-) Portrait Spreitzer: Heimat im Weinland – Heimatkundliches Beiblatt zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, Nr. 3/1990, S. 28 (mit KI (magichour.at) bearbeitet)
-) Gemeinderat 1955: Göstl-Archiv
-) Spreitzer im Jahre 1975: Wilhelm Mliko, Fotoarchiv Mliko im Stadtmuseumsarchiv Mistelbach
-) Grab Spreitzer: Thomas Kruspel, 2021

Quellen:

-) Niederösterreichische Nachrichten – Der Weinviertler, Nr. 11/1975, S. 13
-) Weinviertler Nachrichten, Nr. 9/1965, S. 1
-) Erziehung und Unterricht, Heft 7/1979, S. 433 (Abscheid von Hans Spreitzer) (Anm.: in diesem Nachruf wird Spreitzers Geburtsjahr fälschlicherweise mit 1916 angeführt. Hieraus leitet sich auch die fehlerhafte Angabe auf ÖsterreichWiki ab.)
-) Weinviertler Nachrichten, Nr. 34/1979, S. 1f
-) Zelesnik, Robert: „Gedenken und Dank an Ministerialrat Hans Spreitzer“ In: Unsere Heimat, Heft 3/1979, S. 157f

  1. Pfarre Reintal: Taufbuch (1915-1938), Fol. 1
    Eintrag Taufbuch Pfarre Reintal ↩︎
  2. Bundesarchiv, Zentrale Personenkartei der Deutschen Dienststelle (WASt), Karteikarte Johann Spreitzer, Bundesarchivsignatur: B 563-1 KARTEI_S_2257_328 bzw. ↩︎
  3. Donauwacht, Nr. 23/1943, S. 7 (ONB: ANNO) ↩︎
  4. Zelesnik, Robert Franz: Heimatbuch der Marktgemeinde Bernhardsthal (1976), S. 383 (online verfügbar auf der Webseite des Museums Bernhardsthal) ↩︎
  5. Niederösterreichisches Lehrerbuch 1954, S. 164 (Anm.: obwohl Spreitzer zum Zeitpunkt des Erscheinens bereits seit drei Jahren im Bildungsministerium tätig war, wird er hier weiterhin als Lehrer an der Knabenhauptschule angeführt wurde. Hintergrund ist, dass er weiterhin beim NÖ Landesschulrat beschäftigt und erst im Jahre 1962 tatsächlich in den Bundesdienst übernommen wurde) ↩︎
  6. Weinviertler Nachrichten, Nr. 6/1962, S. 2 ↩︎
  7. Mehrfach findet sich die Information Spreitzer habe bis zum Jahr 1972 dem Gemeinderat angehört, etwa hier: Die Bürgermeister Mistelbachs ab 1850, die Stadträte und Gemeinderäte Mistelbachs seit der Stadterhebung im Jahre 1874 (1982) In: Mistelbach in Vergangenheit und Gegenwart, Band III, S. 111; Aufgrund der Gemeindefusionen mit Beginn des Jahres 1972 fanden außerhalb des regulären Zeitraums Gemeinderatswahlen statt. Es scheint allerdings so zu sein, dass Spreitzer sein Mandat bereits Ende 1971 zurückgelegt hat, denn in der Würdigung seiner Leistungen im Gemeinderatsbeschluss mittels dem er zum Ehrenbürger ernannt wurde, findet sich die Information, dass er „nur“ bis 1971 dem Gemeinderat angehört. Diese Beschluss wurde am 30.6.1972 gefasst und wir können wohl davon ausgehen, dass damals noch allen Beteiligten sehr gut erinnerlich war, wann Speitzer aus dem Gemeinderat ausschied – siehe FN 11 zu diesem Beschluss. In einigen als Quellen angeführten Nachrufen findet sich die Dauer in Übereinstimmung mit dem Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses angegeben. ↩︎
  8. Wimmer, Ingrid und Gerhard: Hofrat Professor Hans Spreitzer und seine Häuserchronik von Reintal (2019) ↩︎
  9. Volks-Presse, Nr. 20/1958 (17. Mai 1958), S. 7 ↩︎
  10. Volks-Presse, Nr. 9/1961 (4. März 1961), S. 6 ↩︎
  11. Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 30.06.1972, Mitteilungen der Stadtgemeinde Mistelbach, Folge 167, Juli 1972, S. 3f;
    Weinviertler Nachrichten, Nr. 31/1972, S. 1;
    Weinviertler Nachrichten, Nr. 37/1972, S. 3 ↩︎
  12. Weinviertler Nachrichten, Nr. 34/1979, S. 3 ↩︎
  13. Leithner, Johann: „Über unsere Straßennamen und deren Bedeutung“ In: Exl, Mag. Engelbert: 125 Jahre Stadt Mistelbach – Ein Lesebuch (1999), S. 254 ↩︎