Gemeindevertretung Hörersdorf (1850-1971)

Dieser Beitrag ist der Versuch der Rekonstruktion der Gemeindevertretungen unter Berücksichtigung der Wahlperioden und Einbeziehung der überlieferten Ergebnisse der Gemeindewahlen während der Zeit der Existenz der selbstständigen Gemeinde Hörersdorf im Zeitraum 1850 bis 1971. Zwecks Begriffserläuterung bzw. Darstellung der Entwicklung der gewählten Organe der Gemeindevertretung im Laufe der Zeit und des damit verbundenen Wahlrechts wird ein gesonderter Beitrag auf diesem Blog erscheinen.

1850-18611
Bürgermeister: Josef Rieder, Halblehner
Gemeinderäte: G. Leißer, Halblehner; M. Steingaßner, Halblehner;
weiters gehörten dem Gemeindeausschuss an: Jakob Mechtler, Pfarrer; M. Wasinger, Schullehrer; G. Fiby, Halblehner; M. Weis, Halblehner; Martin Scheiner, Halblehner; L. Fally, Halblehner; M. Neckam, Halblehner; L. Heißinger, Halblehner; Anton Stacher, Halblehner

Wie die Recherchen von Frau Gertrude Schmidt belegen war Josef Rieder 1858 jedenfalls weiterhin im Amt.2 Da die 1850 gewählten Mitglieder des Gemeindeausschusses und auch der Bürgermeister ihre Ämter nur aus triftigen Gründen zurücklegen durften, kann wohl angenommen werden, dass er als Bürgermeister bis zu den nächsten Wahlen im Jahre 1861 wirkte.

1861-18643
Bürgermeister: Martin Scheiner, Halblehner
1. Gemeinderat: Anton Stacher, Halblehner
2. Gemeinderat: Josef Steingaßner
weiters gehörten dem Gemeindeausschuss an: Josef Thalhammer, Jakob Wunsch, Franz Rieder, Martin Bösmüller jun., Martin Bösmüller sen., Bernhard Bösmüller, Oswald Fally sen., Mathias Schiffer, Anton Steingaßner

1864-18674
Bürgermeister: Oswald Fally sen., Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Joseph Steingaßner, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1867-18705
Bürgermeister: Oswald Fally sen., Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Joseph Steingaßner, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1870-18736
Bürgermeister: Oswald Fally sen., Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Joseph Steingaßner, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

Nachdem Bürgermeister Oswald Fally senior Mitte Dezember des Jahres 1873 verstorben ist, kann trotz unbekanntem Wahltermin wohl dennoch angenommen werden, dass Fally als er verstarb das Amt des Bürgermeisters bereits abgegeben hatte.

1873-18767
Bürgermeister: Johann Scheiner, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Martin Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Anton Steingaßner, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1876-18798
Bürgermeister: Jakob Wunsch, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Mathias Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1879-18829
Bürgermeister: Mathias Rieder, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Bernhard Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Alexander Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1882-188510
Bürgermeister: Mathias Rieder, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Bernhard Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Alexander Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1885-188811
Bürgermeister: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Anton Rieder, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Oswald Fally, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 8 Mitgliedern (4 aus dem 1. und 4 aus dem 2. Wahlkörper).

1888-189212
Bürgermeister: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Anton Rieder (Nr. 9), Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Oswald Fally, Wirtschaftsbesitzer;
weiters gehörten dem Gemeindeausschuss an: Josef Amon, Wirtschaftsbesitzer; Leopold Thalhammer, Wirtschaftsbesitzer; Josef Fiby, Wirtschaftsbesitzer; Johann Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer; Leopold Weiß, Wirtschaftsbesitzer; Karl Binder, Wirtschaftsbesitzer; Josef Scheiner, Wirtschaftsbesitzer; Lorenz Schodl, Wirtschaftsbesitzer; Alexander Rieder, Wirtschaftsbesitzer;
Der Gemeindeausschuss bestand aus 12 Mitgliedern (entgegen den Angaben im niederösterreichischen Amtskalender jedenfalls seit dem Jahr 1888).

Als Ersatzmänner wurden gewählt: Josef Rieder, Wirtschaftsbesitzer; Georg Wilfing, Wirtschaftsbesitzer; Georg Ehmayer, Wirtschaftsbesitzer; Andreas Gloner, Wirtschaftsbesitzer; Josef Bogner, Wirtschaftsbesitzer; Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer

1892-189513
Bürgermeister: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Anton Rieder (Nr. 9), Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Oswald Fally, Wirtschaftsbesitzer
3. Gemeinderat: Mathias Rieder (Nr. 17), Wirtschaftsbesitzer
weiters gehörten dem Gemeindeausschuss an: Georg Ehmeyer, Wirtschaftsbesitzer; Josef Rieder (Nr. 84), Wirtschaftsbesitzer; Josef Fiby, Wirtschaftsbesitzer; Johann Bösmüller (Nr. 80), Wirtschaftsbesitzer; Leopold Thalhammer, Wirtschaftsbesitzer; Martin Steingassner sen., Ziegelwerksbesitzer in Frättingsdorf; Johann Kopsch, Pfarrer; Johann Kienast, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 12 Mitgliedern.

Als Ersatzmänner wurden gewählt: Anton Eder, Wirtschaftsbesitzer; Jakob Stadlinger, Wirtschaftsbesitzer; Josef Steingaßner, Wirtschaftsbesitzer; Josef Bösmüller I. (Nr. 33), Wirtschaftsbesitzer; Josef Bogner, Wirtschaftsbesitzer; Josef Amon, Wirtschaftsbesitzer

1895-190014
Bürgermeister: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Anton Rieder (Nr. 9), Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Oswald Fally, Wirtschaftsbesitzer
3. Gemeinderat: Mathias Rieder (Nr. 17), Wirtschaftsbesitzer
weiters gehörten dem Gemeindeausschuss an: Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer; Josef Amon, Wirtschaftsbesitzer; Alois Scheiner, Wirtschaftsbesitzer; Josef Bogner, Wirtschaftsbesitzer; Leopold Thalhammer, Wirtschaftsbesitzer; Georg Ehmeyer, Wirtschaftsbesitzer; Johann Kienast, Wirtschaftsbesitzer; Josef Fiby, Wirtschaftsbesitzer;
Der Gemeindeausschuss bestand aus 12 Personen.

Als Ersatzmänner wurden gewählt: Johann Leißer, Wirtschaftsbesitzer; Ferdinand Bößmüller, Wirtschaftsbesitzer; Anton Eder, Wirtschaftsbesitzer; Josef Bößmüller, Wirtschaftsbesitzer; Anton Fally, Wirtschaftsbesitzer; Leopold Fiby, Wirtschaftsbesitzer;

1900-190615
Bürgermeister: Oswald Fally, Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Josef Amon, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Johann Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer
3. Gemeinderat: Franz Rieder, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeindeausschuss bestand aus 12 Personen.

1906-191216
Bürgermeister: Johann Bösmüller (Nr. 51), Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Leopold Fiby, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Alois Scheiner, Wirtschaftsbesitzer
3. Gemeinderat: Leopold Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer
Weiters gehörten dem Gemeindeausschuss als Gemeindebeiräte an: Anton Bogner, Wirtschaftsbesitzer; Johann Bogner, Wirtschaftsbesitzer; Johann Bösmüller (Nr. 42), Wirtschaftsbesitzer; Josef Bösmüller, Wirtschaftsbesitzer; Anton Fally, Wirtschaftsbesitzer; Matthias Fally, Wirtschaftsbesitzer; Oswald Schittauf, Wirtschaftsbesitzer; Josef Steingaßner, Wirtschaftsbesitzer;

Erstaunlich ist, dass im Niederösterreichischen Amtskalender des Jahres 1913 (der bereits Ende des Jahres 1912 erschienen ist) ein gewisser Johann Bogner als Bürgermeister angeführt wird.17 Unklar ist, ob es sich dabei um ein Versehen handelt, oder ob Bösmüllers Amtszeit als Bürgermeister gerade im Jahr seiner Wiederwahl tatsächlich kurzzeitig unterbrochen wurde. Für gewöhnlich würde allerdings der erste Gemeinderat (oder einer der anderen Gemeinderäte) den Bürgermeister vertreten, sofern dieser an der Ausübung seines Amts gehindert gewesen wäre. Dieses Argument scheint eher für einen Irrtum zu sprechen, zumal sich auch in der damaligen Lokalpresse kein Hinweis zu einem kurzzeitigen Bürgermeisterwechsel findet und daher wurde Bogner auch nicht in die am Ende des Beitrags befindliche Bürgermeisterliste aufgenommen.

1912-191918
Bürgermeister: Johann Bösmüller (Nr. 51), Wirtschaftsbesitzer
1. Gemeinderat: Leopold Fiby, Wirtschaftsbesitzer
2. Gemeinderat: Johann Bösmüller (Nr. 42), Wirtschaftsbesitzer
3. Gemeinderat: Anton Rieder (Nr. 41), Wirtschaftsbesitzer
weiters gehörten dem Gemeindeausschuss als Gemeindebeiräte an: Ludwig Bösmüller, Oswald Schittauf, Anton Fally, Johann Fiby, Anton Rieder (Nr. 9), Michael Fritz, Josef Fally und Leopold Neckam

1919-192419
Das Ergebnis der Gemeinderatswahl im Jahre 1919 in Hörersdorf liegt nicht im Detail vor, allerdings ist überliefert, dass sich der Gemeinderat ausschließlich aus Kandidaten des Niederösterreichischen Bauernbundes (christlichsozial) zusammensetzte und dem Gemeindevorstand gehörten folgende Personen an20:
Bürgermeister: Franz Weiß, Wirtschaftsbesitzer
Vizebürgermeister: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
geschäftsführende Gemeinderäte: Josef Karpf, Wirtschaftsbesitzer; Franz Heusinger, Wirtschaftsbesitzer
Der Gemeinderat bestand aus 10 Mitgliedern.

1924-1929
Bei der Gemeinderatswahl vom 30. November 1924 wurden wie bereits 1919 ausschließlich Kandidaten des Niederösterreichischen Bauernbundes (christlichsozial) gewählt.21 Das detaillierte Ergebnis liegt leider nicht vor, allerdings ist überliefert, dass die Sozialdemokraten, die bei dieser Wahl offenbar erstmalig antraten, mit lediglich 24 Stimmen kein Mandat erreichten.22

Aus dem Österreichischen Amtskalender sind uns lediglich die Spitzenvertreter der Gemeinde für diese Periode bekannt23:
Bürgermeister:
Franz Weiß, Wirtschaftsbesitzer
Vizebürgermeister: Leopold Neckam, Wirschaftsbesitzer
Der Gemeinderat bestand aus 12 Mitgliedern.

1929-193424
Die Gemeinderatswahl vom 10. November 1929 brachte nachfolgendes Ergebnis:
zu vergebende Mandate: 13; Wahlberechtigte: 341; abgegebene gültige Stimmen: 303, diese verteilten sich auf die wahlwerbenden Parteien wie folgt:

Christlich-Soziale Partei Sozialdemokratische Arbeiterpartei
Stimmen Mandate Stimmen Mandate
247 (81,5%) 11 56 (18,5%) 2

Entgegen vereinzelt anderslautender Angaben im sozialdemokratischen Regionalblatt „Volksbote“ handelte es sich 1929 offenbar bereits um den zweiten Versuch der Sozialdemokraten in den Hörersdorfer Gemeinderat einzuziehen.25 Es gelang ihnen diesmal zwei Mandate zu erringen und damit die seit 1919 bestehende Alleinherrschaft des Bauernbundes im Gemeinderat zu brechen. Die Christlich-Sozialen – 1929 hatten sich die katholisch-konservativen Kandidaten des Bauernbundes unter dieser Bezeichnung gesammelt – waren darüber, dass es nun eine zweite Partei im Gemeinderat gab, offenbar wenig erfreut. Im „Volksbote“ beklagten die Sozialdemokraten, dass sie seitens der Mehrheitsfraktion von der Mitwirkung an der Gemeindearbeit ausgeschlossen würden bzw. ihnen keine Einsicht in die Gemeindebücher gewährt werde.26

Nach der konstituierenden Sitzung am 1. Dezember 1929 setzte sich der Hörersdorfer Gemeinderat wie folgt zusammen:
Bürgermeister:
Franz Weiß (Nr. 49), Wirtschaftsbesitzer
Vizebürgermeister: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
Die weiteren Mitgliedern des damaligen Gemeinderates sind nicht überliefert.

1934-193827
Bürgermeister: Franz Weiß, Wirtschaftsbesitzer
Bürgermeisterstellvertreter: Leopold Neckam, Wirtschaftsbesitzer
Über die weitere Zusammensetzung des Gemeindetages liegen keine Informationen vor.

1938-1945
Bürgermeister Weiß blieb auch nach dem sogenannten „Anschluss“ und der Auflösung des Gemeindetags durch Beschluss der von den Nationalsozialisten eingesetzten Landesregierung als Gemeindeverwalter mit der Fortführung der Amtsgeschäfte betraut.28 Ab Anfang des Jahres 1939 wurde folgende Gemeindeführung eingesetzt29:
Bürgermeister: Franz Weiß, Landwirt
Beigeordnete: Franz Heusinger (Nr. 76), Landwirt; Leopold Eichelberger (Nr. 18), Landwirt

Weiß bekleidete das Amt des Bürgermeisters bis 1940, als er von Josef Schmatzberger abgelöst wurde. Als Bürgermeisterstellvertreter scheint 1942, vermutlich aber bereits seit 1940, Leopold Eichelberger auf.30

1945-1950
Unmittelbar nach Kriegsende wurde Josef Thalhammer (ÖVP) als Bürgermeister eingesetzt, er bekleidete dieses Amt bis zum November 1945.31 In der sozialdemokratischen Regionalzeitung „Volkstribüne“ findet sich der Hinweis, dass sein Rücktritt als Bürgermeister mit Vorwürfen Lebensmittel der Ablieferung hinterzogen zu haben in Zusammenhang stehe. Thalhammer gehörte nach Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister, jedoch weiterhin dem Gemeinderat an, was auf Seiten der Sozialdemokraten für Fassungslosigkeit sorgte.32

Mit 2. Juni 1946 konstituierte sich der provisorische Gemeinderat für Hörersdorf wie folgt:
Bürgermeister: Josef Bösmüller II. (Nr. 33) (ÖVP)
Vizebürgermeister: Anton Scheiner (ÖVP)
geschäftsführende Gemeinderäte: Franz Pernold (SPÖ)
Gemeinderäte: Anton Bogner (ÖVP), Josef Thalhammer (ÖVP), Franz Amon (ÖVP), Josef Bogner (ÖVP), Oswald Fiby (ÖVP), Franz Stubenvoll (SPÖ), Anton Karpf (ÖVP), Matthias Bogner (ÖVP)

Mit 17. November 1947 konstituierte sich der provisorische Gemeinderat für Hörersdorf wie folgt33:
Bürgermeister: Josef Bösmüller II. (Nr. 33) (ÖVP)
Vizebürgermeister: Anton Scheiner (ÖVP)
geschäftsführende Gemeinderäte: Anton Karpf (ÖVP), Franz Pernold (SPÖ)
Gemeinderäte: Franz Amon (ÖVP), Anton Bogner (ÖVP), Josef Thalhammer (ÖVP), Josef Bogner (ÖVP), Oswald Fiby (ÖVP), Franz Stubenvoll (SPÖ), Matthias Bogner (ÖVP)

Da es im Vergleich zum vorherigen provisorischen Gemeinderat keine personelle Veränderung gab ist der Sinn dieser Neukonstituierung unklar. Möglicherweise war diese jedoch durch die Erweiterung des Gemeindevorstandes, also die Schaffung eines weiteren geschäftsführenden Gemeinderates notwendig.

Bis zu den ersten Gemeinderatswahlen im Jahre 1950 schied Franz Stubenvoll aus dem Gemeinderat aus, ihm folgte als Vertreter der SPÖ Franz Ströbl nach.

1950-195535
zu vergebende Mandate: 13; Wahlberechtigt: 317; abgegebene Stimmen: 301 (Wahlbeteiligung: 95,0%); ungültig: 7, gültig: 294, letztere verteilten sich auf die wahlwerbenden Parteien wie folgt:

ÖVP SPÖ
Stimmen Mandate Stimmen Mandate
200 (68,0%) 9 94 (32,0%) 4

Nach der konstituierenden Sitzung vom 22. Mai 1950 setzte sich der Hörersdorfer Gemeinderat wie folgt zusammen:
Bürgermeister: Josef Bösmüller II. (Nr. 33) (ÖVP)
Vizebürgermeister: Martin Scheiner (ÖVP)
geschäftsführende Gemeinderäte: Franz Ströbl (SPÖ), Anton Bogner (ÖVP)
Gemeinderäte: Franz Bittenauer (SPÖ), Josef Bösmüller (Nr. 42) (ÖVP), Johann Bösmüller (ÖVP), Ludwig Bösmüller (ÖVP), Josef Bogner (ÖVP), Oswald Fiby (ÖVP), Ferdinand Gahr (SPÖ), Franz Pernold (SPÖ), Johann Rieder (ÖVP)

Nach dem Tod von Bürgermeister Josef Bösmüller II. (Nr. 33) im November 1950 wurden in der Gemeinderatssitzung vom 26. November 1950 Martin Scheiner zum Bürgermeister und Oswald Fiby zum Vizebürgermeister gewählt. Auf das vakant gewordene ÖVP-Mandat im Gemeinderat rückte Karl Koppensteiner nach. Aufgrund eines Formalfehlers musste die Wahl des Bürgermeisters am 9. Dezember 1950 wiederholt werden, die allerdings dasselbe Ergebnis brachte.

1955-196036
Gemeinderatswahl 24. April 195537
zu vergebende Mandate: 13; Wahlberechtigt: 334; abgegebene Stimmen: 317 (Wahlbeteiligung: 94,9%); ungültig: 7, gültig: 310, letztere verteilten sich auf die wahlwerbenden Parteien wie folgt:

ÖVP SPÖ
Stimmen Mandate Stimmen Mandate
220 (71,0%) 9 90 (29,0%) 4

Nach der konstituierenden Sitzung vom 14. Mai 1955 setzte sich der Hörersdorfer Gemeinderat wie folgt zusammen:
Bürgermeister: Josef Bösmüller (Nr. 80) (ÖVP)
Vizebürgermeister: (Altbgm.) Martin Scheiner (ÖVP)
geschäftsführende Gemeinderäte: Franz Ströbl (SPÖ), Oswald Fiby (ÖVP)
Gemeinderäte: Josef Amon (ÖVP), Albin Bittenauer (SPÖ), Johann Bösmüller (ÖVP), Josef Bösmüller (Nr.33), (ÖVP) Josef Bogner (ÖVP), Karl Frantz (SPÖ), Ferdinand Gahr (SPÖ), Franz Gloner (ÖVP), Roman Gschwindl (ÖVP)

Mit Schreiben vom 25. Jänner 1958 teilte Karl Frantz dem Gemeinderat seinen Austritt aus der SPÖ und die Niederlegung seines Mandats mit. Dies wurde in der Sitzung vom 9. Februar 1958 zur Kenntnis genommen und für die SPÖ rückte Leopold Schneider in den Gemeinderat nach.

1960-196538
Gemeinderatswahl 10. April 1960
zu vergebende Mandate: 14; Wahlberechtigt: 381; abgegebene Stimmen: 304 (Wahlbeteiligung: 79,8%); ungültig: 2, gültig: 302, letztere verteilten sich auf die wahlwerbenden Parteien wie folgt:

ÖVP Wirtschaftspartei SPÖ
Stimmen Mandate Stimmen Mandate Stimmen Mandate
164 (54,3%) 7 95 (31,5%) 4 42 (14,2%) 2

Bei der Gemeinderatswahl 1965 kandidierte neben ÖVP und SPÖ, auch die „Wirtschaftspartei“ – offenbar eine Art zweite ÖVP-Liste. Die beiden Parteiflügel dürften jedoch bald nach der Wahl wieder zueinander gefunden haben, da in den Gemeinderatsprotokollen  später elf ÖVP-Mandatare angeführt werden. Dadurch ist auch unklar, wer von den nachfolgend genannten ÖVP-Gemeinderäten ursprünglich als Kandidaten der Wirtschaftspartei gewählt wurde.

Nach der konstituierenden Sitzung vom 28. April 1960 setzte sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
Bürgermeister: Josef Bösmüller (Nr. 80) (ÖVP)
Vizebürgermeister: Josef Amon (ÖVP)
Geschäftsführende Gemeinderäte: Josef Weiß (ÖVP), Oswald Fiby (ÖVP), Josef Bösmüller III. (Nr. 33) (ÖVP)
Gemeinderäte: Albin Bittenauer (SPÖ), Ludwig Bösmüller (ÖVP), Anton Scheiner (ÖVP), Lambert Schmatzberger (ÖVP), Leopold Schneider (SPÖ), Josef Thalhammer (ÖVP), Alois Treimer (ÖVP), Herbert Weiß (ÖVP)

1965-197039
Gemeinderatswahl 196540
zu vergebende Mandate: 13; Wahlberechtigt: 306; abgegebene Stimmen: 270 (Wahlbeteiligung: 88,2%); ungültig: 2, gültig: 268, letztere verteilten sich auf die wahlwerbenden Parteien wie folgt:

ÖVP SPÖ
Stimmen Mandate Stimmen Mandate
197 (73,5%) 10 71 (26,5%) 3

Nach der konstituierenden Sitzung vom 22. April 1965 setzte sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
Bürgermeister: Josef Bösmüller (Nr. 80) (ÖVP)
Vizebürgermeister: Josef Amon (ÖVP)
Geschäftsführende Gemeinderäte: Oswald Fiby (ÖVP), Josef Bösmüller III. (Nr. 33) (ÖVP), Oswald Leisser (SPÖ)
Gemeinderäte:
Albin Bittenauer (SPÖ), Walter Koppensteiner (ÖVP), Anton Schmid, Anton Scheiner (ÖVP), Anton Bogner (ÖVP), Anton Schmid (SPÖ), Leopold Strebl (ÖVP), Gottfried Steingassner (ÖVP)

1970-197141
Gemeinderatswahl 197042
zu vergebende Mandate: 13; Wahlberechtigt: 288; abgegebene Stimmen: 267 (Wahlbeteiligung: 92,7%); ungültig: 2, gültig: 265, letztere verteilten sich auf die wahlwerbenden Parteien wie folgt:

ÖVP SPÖ
Stimmen Mandate Stimmen Mandate
197 (74,3%) 10 68 (25,7%) 3

Nach der konstituierenden Sitzung vom 21. April 1970 setzte sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
Bürgermeister: Josef Bösmüller III. (Nr. 33) (ÖVP)
Vizebürgermeister: Josef Amon (ÖVP)
Geschäftsführende Gemeinderäte: Anton Scheiner (ÖVP), Herbert Weiß
Gemeinderäte:
Anton Schmid (SPÖ), Franz Bogner (ÖVP), Walter Koppensteiner (ÖVP), Josef Steingassner, Leopold Zieger, Martin Scheiner, Ludwig Strebl, Johann Bittner, Herbert Böhm

Leider konnte nicht alle Gemeinderäte den beiden im Gemeinderat vertretenen Parteien zugeordnet werden.

Mit 1. Jänner 1972 wurde Hörersdorf als Katastralgemeinde Teil der Großgemeinde Mistelbach. Nähere Hintergründe dazu im Beitrag „Das Werden der Großgemeinde Mistelbach 1966-1972

Übersicht über die Hörersdorfer Bürgermeister

Amtszeit Bürgermeister
1850-1861 Josef Rieder (*1804, †1883)
(betreffend den Zeitraum 1858 bis 1861 siehe Anmerkung am Beginn des Beitrag)
1861-1863 Martin Scheiner (*1818, †1895)
1863-1874 Oswald Fally sen. (*1813, †1873)
1874-1876 Johann Scheiner
1876-1879 Jakob Wunsch
1879-1885 Mathias Rieder (*1825, †1899)
1885-1900 Leopold Neckam (*1844, †1908)
1900-1906
Oswald Fally (*1854, †1936)
1906-1919
Johann Bösmüller (*1859, †1943)
1919-1940
Franz Weiß (*1876, †1954), Bauernbund/Christlichsozial
1940-1945 Josef Schmatzberger (*1891, †1974), NSDAP
1945-1946
Josef Thalhammer (*1905, †1992), ÖVP
1946-1950
Josef Bösmüller II. (Nr. 33) (*1892, †1950), ÖVP
1950-1955
Martin Scheiner (*1902, †1996), ÖVP
1955-1970
Josef Bösmüller (Nr. 80) (*1912, †1970), ÖVP43
1970-1971
Josef Bösmüller III. (Nr. 33) (*1923, †1995), ÖVP

 

Bildnachweis:
-) Portrait Oswald Fally: Ausschnitt Sterbebild, Topothek Mistelbach (Verwendung mit freundlicher Genehmigung der Besitzerin: Gertrude Schmidt)
-) Portrait Johann Bösmüller: Tenger, Ignaz: Österreichischer Bürgermeister-Almanach – 1848 – 1908; Jubiläums-Widmung zur Feier des 60jährigen Regierungs-Jubiläums Sr. k.u.k. a. M. Franz Josef I. (1908)
-) Portrait Franz Weiß: Ausschnitt Sterbebild, Topothek Mistelbach (Verwendung mit freundlicher Genehmigung der Besitzerin: Gertrude Schmidt)
-) Portrait Josef Thalhammer: Ausschnitt „Hochzeit Maria Scheiner und Josef Thalhammer“, Topothek Mistelbach (Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Besitzers: Gottfried Steingassner)
-) Portrait Josef Bösmüller senior (Nr. 33): Ausschnitt Foto „Freiwillige Feuerwehr Hörersdorf 1924“, Topothek Mistelbach (Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Besitzers: Gottfried Steingassner)
-) Portrait Martin Scheiner: Ausschnitt Foto „Teilnehmer der Landwirtschaftlichen Fortbildungsschule“, Topothek Mistelbach (Verwendung mit freundlicher Genehmigung der Besitzerin: Leopoldine Steingassner)
-) Portrait Josef Bösmüller (Nr. 80): Aglas, Erwin: Die Zweite Österreichische Republik und ihre Repräsentanten – politische Leistung im Spiegel des wirtschaftlichen Erfolges (1960), S. 140
-) Portrait Josef Bösmüller jun. (Nr. 33): „Josef Bösmüller – Hörersdorf“, Topothek Mistelbach (Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Besitzerin: Marlen Amon)

Quellen (und Anmerkungen):
Zu dem als Quelle sehr wichtigen Niederösterreichischen bzw. Österreichischen Amtskalender ist anzumerken, dass dieser immer bereits im Oktober/November des Vorjahres in Druck gelegt wurde – ein wesentliches Faktum bei der Verwendung dieser Quelle zwecks Rekonstruktion der Amtszeit der Gemeindevertreter.

-) Gemeinderatsprotokolle der Gemeinde Hörersdorf im Archiv der Stadtgemeinde Mistelbach für den Zeitraum 1946-1971

  1. Wiener Zeitung, 6. September 1850 (Nr. 213), S. 1 (ONB: ANNO)
  2. Schmidt, Gertrude: Bürgermeister und Ortsvorsteher seit 1850 (Webseite Hörersdorf)
  3. Matzenauer, Eduard (Hrsg.): Nieder-österreichischer Gemeinde-Schematismus (1862), S. 113 (Online Bestände der ONB zugänglich via Google-Books)
  4. Niederösterreichischer Amtskalender 1865, S. 261 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1866, S. 216;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1867, S. 297f (ONB: ALEX);
  5. Niederösterreichischer Amtskalender 1868, S. 306 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1869, S. 212 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1870, S. 221 (ONB: ALEX)
  6. Niederösterreichischer Amtskalender 1871, S. 243 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1872, S. 214 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1873, S. 234 (ONB: ALEX)
  7. 1873 fanden in Niederösterreich Gemeindewahlen statt, weshalb der Wechsel in der Gemeindevertretung wohl in diesem Jahr angenommen werden kann.
    Niederösterreichischer Amtskalender 1875, S. 236 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1876, S. 250 (ONB: ALEX)
  8. Niederösterreichischer Amtskalender 1877, S. 258 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1878, S. 268 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1879, S. 270 (ONB: ALEX);
  9. Niederösterreichischer Amtskalender 1880, S. 280 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1881, S. 282;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1882, S. 283 (ONB: ALEX);
  10. Niederösterreichischer Amtskalender 1883, S. 289 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1884, S. 290 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1885, S. 295 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1886, S. 304 (ONB: ALEX) (Anm.: Die Gemeindausschusswahl des Jahres 1885 dürfte in Hörersdorf erst recht spät stattgefunden haben, weshalb im Ende des Vorjahres erschienenen Amtskalender noch der vorherige Gemeindevorstand angeführt ist)
  11. Niederösterreichischer Amtskalender 1887, S. 308 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1888, S. 309 (ONB: ALEX);
  12. Amts-Blatt der k. k. Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 6.11.1888 (6. Jg. – Nr. 44), S. 189;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1889, S. 304 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1890, S. 302 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1891, S. 304 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1892, S. 310;
  13. Amts-Blatt der k. k. Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 9.6.1892 (10. Jg. – Nr. 23), S. 93;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1893, S. 318 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1894, S. 321;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1895, S. 322;
  14. Amts-Blatt der k. k. Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 17.1.1895 (13. Jg. – Nr. 3), S. 9;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1896, S. 324;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1897, S. 323;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1898, S. 329 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1899, S. 340;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1900, S. 367;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1901, S. 374;
  15. Niederösterreichischer Amtskalender 1902, S. 395;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1903, S. 416;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1904, S. 422 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1905, S. 421;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1906 S. 430;
  16. Bote aus Mistelbach, Nr. 48/1906, S. 5;
    Erste niederösterreichische Zeitung für Stadt und Land, 22. Dezember 1906 (XV. Jg. – Nr. 54), S. ?;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1907 S. 433 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1908, S. 443;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1909, S. 454f (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1910, S. 464 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1911, S. 474 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1912, S. 477;
  17. Niederösterreichischer Amtskalender 1913 S. 486
  18. Mistelbacher Bote, Nr. 47/1912, S. 6;
    Amts-Blatt der k. k. Bezirkshauptmannschaft Mistelbach (30. Jg. – Nr. 50), S. 177;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1914, S. 496;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1915, S. 503 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1916, S. 509 (ONB: ALEX);
    Niederösterreichischer Amtskalender 1917, S. 498;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1918, S. 480;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1919, S. 488;
  19. Niederösterreichischer Amtskalender 1920, S. 353;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1921, S. 291;
    Österreichischer Amtskalender 1922, S. 166;
    Anm.: erstaunlicherweise findet sich in den 1921-22 in denen im nö. Amtskalender auch die geschäftsführenden Gemeinderäte genannt werden, lediglich Josef Karpf wird angeführt – das es jedenfalls einen weiteren gf. Gemeinderat gegeben haben muss steht außer Zweifel
    Österreichischer Amtskalender 1923, S. 233;
    Österreichischer Amtskalender 1924, S. 235;
    Österreichischer Amtskalender 1925, S. 249;
  20. Neues Wochenblatt für das Viertel unter dem Manhartsberg, Nr. 35/1919, S. 9
  21. Neues Wochenblatt für das Viertel unter dem Manhartsberg, Nr. 49/1924, S. 7
  22. Volksbote, Nr. 49/1924, S. 5

  23. Österreichischer Amtskalender 1926, S. 248;
    Österreichischer Amtskalender 1927, S. 251;
    Österreichischer Amtskalender 1928, S. 250;
    Österreichischer Amtskalender 1929, S. 269;
  24. „Gemeinderatswahlen in Niederösterreich vom 10. November 1929“, S. 76 (Niederösterreichisches Landesarchiv, Standort Depot 2, ZG Regal 103/3/5) (online in den Beständen des Niederösterreichischen Landesarchivs);
    Volksbote, Nr. 46/1929, S. 8;
    Österreichischer Amtskalender 1930, S. 281;
    Österreichischer Amtskalender 1931, S. 279;
    Österreichischer Amtskalender 1932, S. 281;
    Österreichischer Amtskalender 1933, S. 279;
    Österreichischer Amtskalender 1934, S. 279
  25. hier wird davon berichtet, dass die Sozialdemokraten erstmalig in Hörersdorf kandidiert hätten: Volksbote, Nr. 46/1929, S. 8
    Dem widerspricht das Ergebnis der Wahlen 1924 – siehe oben
  26. Volksbote, Nr. 50/1929, S. 6
  27. Österreichischer Amtskalender 1935, S. 290;
    Österreichischer Amtskalender 1936, S. 307;
    Österreichischer Amtskalender 1937, S. 306;
    Österreichischer Amtskalender 1938, S. 302 (ONB: ALEX)
  28. Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, Jg. 56, Nr. 13 (4. April 1938), S. 29
  29. Amtsblatt des Landrates in Mistelbach, 57. Jahrgang, Nr. 15, 13. April 1939 – Beilage: „Die Bürgermeister u. Beigeordneten des Landkreises Mistelbach
  30. Amtskalender für den Reichsgau Niederdonau 1942, S. 50
  31. Schmidt, Gertrude: Bürgermeister und Ortsvorsteher seit 1850 (Webseite Hörersdorf)
  32. Volkstribüne, Nr. 34/1946, S. 11
  33. Österreichisches Volks-Presse, Nr. 48/1947, S. 3;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1948, S. 40;
    Niederösterreichischer Amtskalender 1949, S. 67 (online verfügbar auf findbuch.at);
    Österreichischer Amtskalender 1949, S. 136
    Österreichischer Amtskalender 1950, S. 147
  34. Österreichischer Amtskalender 1951, S. 149;
    Österreichischer Amtskalender 1952, S. 154;
    Österreichischer Amtskalender 1953, S. 160;
    Österreichischer Amtskalender 1954, S. 168;
    Österreichischer Amtskalender 1955, S. 182;[/efn_note]
    Gemeinderatswahl 7. Mai 1950 34Amt der nö. Landesregierung (Hrsg.): Die niederösterreichischen Gemeinderatswahlen 1950 – eine statistische Zusammenstellung (1951), S. 37
  35. Amts-Blatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 70. Jg, Nr. 14, 26. Juli 1955, S. 55;
    Österreichischer Amtskalender 1956, S. 192;
    Österreichischer Amtskalender 1957, S. 197;
    Österreichischer Amtskalender 1958, S. 201;
    Österreichischer Amtskalender 1959, S. 206;
    Österreichischer Amtskalender 1960, S. 212;
  36. Amts-Blatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 70. Jg, Nr. 9, 3. Mai 1955, S. 36
  37. Amts-Blatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 75. Jg, Nr. 7, 15. April 1960, S. 22;
    Amts-Blatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 75. Jg, Nr. 10, 15. Juni 1960, S. 33;
    Verlag des Amtes der nö. Landesregierung (Hrsg.): Ergebnisse der niederösterreichischen Gemeinderatswahlen 1960 – eine statistische Zusammenstellung (1960), S. 93-94;
    Österreichischer Amtskalender 1961, S. 128
    Österreichischer Amtskalender 1962, S. 128
    Österreichischer Amtskalender 1963, S. 133
    Österreichischer Amtskalender 1964, S. 135
    Österreichischer Amtskalender 1965, S. 137
  38. Amts-Blatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 80. Jg, Nr. 10, 19. Mai 1965, S. 43;
    Österreichischer Amtskalender 1966, S. 137;
    Österreichischer Amtskalender 1967, S. 136;
    Österreichischer Amtskalender 1968, S. 142;
    Österreichischer Amtskalender 1969, S. 141;
    Österreichischer Amtskalender 1970, S. 139;
  39. Amts-Blatt der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, 80. Jg, Nr. 7, 6. April 1965, S. 28/29
  40. Österreichischer Amtskalender 1971, S. 128;
  41. Amt der nö. Landesregierung (Hrsg.): Die Gemeinderatswahlen in Niederösterreich vom 5. April 1970 (1970), S. 46-47
  42. Aglas, Erwin: Die Zweite Österreichische Republik und ihre Repräsentanten – politische Leistung im Spiegel des wirtschaftlichen Erfolges (1960), S. 140
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