Weiß, Theresia

Von Thomas Kruspel 13. März 2022 Aus

Theresia Weiß

geb. 28.12.1917, Asparn a.d. Zaya
gest. 9.2.1977, Asparn a.d. Zaya

Theresia Weiß wurde 1917 als Tochter des ursprünglich aus Frättingsdorf stammenden Landwirte-Ehepaares Ferdinand und Theresia (geb. Fritz) Pichler in Asparn an der Zaya geboren.1 Gemeinsam mit einer älteren Schwester und einem jüngeren Bruder wuchs sie hier auf und absolvierte ihre Pflichtschulbildung. Später dürfte sie bis zu ihrer Verehelichung in der elterlichen Wirtschaft mitgearbeitet haben. Am 1. August 1943 schloss sie den Bund der Ehe mit dem aus Garmanns stammenden Lagerhausangestellten Alois Weiß (1914-1944) in Asparn.2 Zum Zeitpunkt der Eheschließung diente Weiß als Unteroffizier in der deutschen Wehrmacht und die Hochzeit erfolgte während eines Fronturlaubes. Schon wenige Monate nach der Trauung, im März 1944, fiel Weiß bei Kämpfen mit Partisanen in der Nähe des kroatischen Dorfs Krasno-Polje. Tief getroffen vom Tod ihres Mannes fasste sie den Entschluss ihr Leben in den Dienst der katholischen Kirche zu stellen.

Noch im Mai 1945, also unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs wurde in Wien die „Wiener Diözesanschule für Seelsorgehilfe und Caritas“ (später „Seminar für kirchliche Frauenberufe“ genannt) gegründet und erster Sitz dieser Schule war das Salesianerkloster am Wiener Rennweg. Im Oktober 1945 startete dort der erste Ausbildungsjahrgang zur Seelsorgehelferin (=Pastoralassistentin) und an diesem nahm Theresia Weiß teil.3 Die vier Semester dauernde Ausbildung bereitete die Teilnehmerinnen auf spätere Tätigkeiten im Bereich Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Sakramentspastoral, Religionsunterricht an Pflichtschulen und Caritasarbeit vor. Im Juni 1947 absolvierte sie die Abschlussprüfung vor der diözesanen Prüfungskommission erfolgreich und Kardinal Innitzer nahm ihr und den anderen Absolventinnen das Berufsversprechen ab bzw. erteilte ihnen den kirchlichen Sendungsauftrag. Das Berufsversprechen umfasste unter anderem die Verpflichtung zur Ehelosigkeit und zu mehrjähriger Dienstleistung an jenem Dienstort an den sie der Bischof hinschicken würde. Zunächst war Weiß als Jugendsekretärin für die Landjugend in der Diözesanführung in Wien tätig4 und zu ihren Aufgaben zählte unter anderem die Organisation von Kursen für die Katholische Jugend. Im Zuge der Betreuung von Führungskursen für Jungscharführerinnen im Bildungszentrum der Erzdiözese in Neuwaldegg kam es zu einer ersten Zusammenarbeit mit dem Priester Dr. Martin Stur. Eine Bekanntschaft die für ihr weiteres Lebens von prägender Bedeutung war. Weiß und Stur ergänzten einander sehr gut in ihren Arbeitsweisen, verfolgten dieselben Ziele in ihrer Bildungsarbeit und vermochten die Jugend für ihre Ideen begeistern.5

Als Dr. Stur 1951 mit der Leitung des neu gegründeten  „Katholischen Volksbildungsheimes“ in Ulrichskirchen betraut wurde, begleitete Weiß ihn bei dieser neuen Aufgabe. Zwei Jahre später wurde das Volksbildungsheim schließlich nach Großrußbach verlegt. Getrennt nach Geschlechtern wurde die bäuerliche Jugend der Region in Kursen auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet und im katholischen Sinne weltanschaulich geprägt.6 Während Weiß in den Kursen für Burschen nur im Bereich „Bäuerliche Sachkultur“ unterrichte, umfasste ihre Vortragstätigkeit bei den Mädchen-Kursen weite Teile des Unterrichts. Die Mädchen sollten möglichst gut für ihre Aufgaben in Ehe & Familie bzw. die Arbeit am Bauernhof vorbereitet werden und wurden daher etwa in den Bereichen: Bauernkunde, Haus- und Gartenarbeit, Kochen, Handarbeiten, Erziehung, Lebensgestaltung – aber auch in den Fächern Religiöse Bildung, Gesellschaftskunde, Brauchtum, Literarische Bildung und Heimatkunde unterrichtet. In bestimmten Fächern wie etwa Säuglings- und Krankenpflege, Schriftverkehr und Umgangsformen wurden externe Fachreferenten bzw. Lehrer aus der Umgebung beigezogen. Den jungen Mädchen sollte im Rahmen dieser Kurse Selbstbewusstsein und Kraft für die ihnen bevorstehenden Aufgaben mitgegeben werden und ihnen weiters ein positives Standesbewusstsein in Bezug auf ihre bäuerliche Herkunft und deren Traditionen vermittelt werden.7 Besonderes Anliegen war Weiß die bereits oben erwähnte „bäuerliche Sachkultur“ – ein umfangreiches Themengebiet, dass von Dorfbild und Hausbau, über bäuerliche Handarbeiten, Alltags- und Festgestaltung bis hin zur Herstellung und Pflege von Bekleidung reichte. Unter diesem Titel veröffentliche sie auch ein Skriptum, dass 1957 seitens des Ministeriums ausgezeichnet wurde, und auf dem ihre praktisch orientierte und anschauliche Kulturvermittlung inhaltlich basierte.8

Doch war die Zusammenarbeit mit Dr. Stur nicht immer einfach, da er seine Mitarbeiter mit Pedanterie, Starrsinn und Kontrollzwang oft in den Wahnsinn treiben konnte. Nach dem ersten Kurs (damals noch in Ulrichskirchen) war Weiß nervlich völlig überlastet, da es ihr nicht gelang den perfektionistischen Ansprüchen von Stur zu genügen und sie dies sehr belastete. Zur Behandlung unterzog sie sich einer Elektroshock-Therapie bei der ihr Arm jedoch irreparabel verletzt wurde.9 Es war allerdings keineswegs so, dass Weiß sich nicht auch durchzusetzen wusste und ob der jahrzehntelangen Zusammenarbeit entwickelte sie auch großen Einfluss auf Stur und sie fanden trotz mancher Gegensätze schließlich einen Weg für ein gedeihliches Miteinander.10

1964 legte Dr. Stur nach dreizehn Jahren die Leitung des Bildungshauses zurück und wurde Pfarrer in Paasdorf. Theresia Weiß – seine Haushälterin, treue Mitarbeiterin und Umsetzerin seiner Ideen – begleitete ihn auch an seinen neuen Dienstort und wirkte hier als Pastoralassistentin. Gerade bei der Tätigkeit als Pfarrer ist ein guter Zugang zu den Menschen in der Gemeinde wichtig, doch hierbei hatte Stur aufgrund seines distanzierten Wesens und eines gewissen Standesbewusstseins als promovierter Akademiker, seine Schwierigkeiten. Schon in Großrußbach hatte sich Weiß mit ihrer volksnahen Art als Kontakt zu den Leuten und Umsetzerin seiner Ideen bewährt und diese Rolle übernahm sie nun auch in Paasdorf.11

Im Frühjahr 1966 gründete sich auf ihre und Dr. Sturs Initiative ein aus etwa 30 Personen bestehendes „Komitee zur Dorfverschönerung“, und dabei soll es sich um den ersten derartigen Zusammenschluss in einer ländlichen Gemeinde in Niederösterreich gehandelt haben. Das Komitee arbeitete unter tatkräftiger Beteiligung von Weiß sehr fleißig und in den folgenden Jahren konnte viele Ideen des Zweigespanns Stur und Weiß zur Hebung der Lebensqualität und Pflege der Dorfkultur in Paasdorf mustergültig umgesetzt werden: Parkanlagen (Brunnengarten), Schaffung von Gehsteigen im Ortsgebiet, Aufstellen von Sitzbänken, zahlreiche Baum- und Strauchpflanzungen, Baumpflanzung und Pflege des Cholerafriedhofs, Anlage von Spiel- und Sportplätzen, Renovierung von Marterln, die Revitalisierung des Kellerrundplatzes und dessen Nutzung als Veranstaltungsort (auch dies war eine Initiative von Stur und Weiß), etc. 12 Erst 1971 und damit sechs Jahre nach Beginn seiner Tätigkeit konstituierte sich die Dorfverschönerung in der Form eines Vereins und Theresia Weiß bekleidete ab diesem Zeitpunkt das Amt der Schriftführerin13 Auch bei der Organisation von Veranstaltungen, Vorträgen und Ausstellungen war sie stets führend beteiligt und wurde somit zu einer zentralen Figur im Gemeinschaftsleben in Paasdorf und prägte den Ort und seine Bevölkerung in den dreizehn Jahren ihres Wirkens nachhaltig. Zur Fortsetzung ihrer Bildungsarbeit gründete sie 1970 schließlich das Bildungswerk der Pfarre Paasdorf. Neben der sehr intensiven Arbeit in den Bereichen Dorfverschönerung und  Kulturvermittlung (u.a. bäuerliche Kultur & Traditionen) zählte auch die Betreuung der Jungschar zu den Aufgaben, die sie neben der Unterstützung für Pfarrer Stur, sehr eigenständig gestalten konnte.14

Theresia Weiß verstarb am 9. Februar 1977 und wurde 8 Tage später im Familiengrab auf dem Asparner Friedhof beigesetzt. 1980 widmete der Verschönerungsverein Paasdorf seiner Gründerin einen Gedenkstein und auch der 1999 errichtete Urbanusbildstock am alten Postweg wurde zur Erinnerung an Monsignore Dr. Stur und Frau Weiß errichtet15

Der Theresia Weiß gewidmete Gedenkstein im Park bei der Paasdorfer PfarrkircheDer Theresia Weiß gewidmete Gedenkstein im Park bei der Paasdorfer Pfarrkirche

Mit Beschluss des Mistelbacher Gemeinderates vom 26. März 1998 wurde eine Straße in einem neu aufgeschlossenen Siedlungsgebiet zur Erinnerung an die Gründerin und führende Persönlichkeit des Dorfverschönerungsvereins  Theresia Weiß-Ring benannt.16 Ihr wurde damit die Ehre zuteil, die erste Frau zu sein, nach der eine Verkehrsfläche in der Großgemeinde Mistelbach benannt wurde.

 

Wo befindet sich der Theresia Weiß-Ring?

 

Bildnachweis:

Portrait: Ausschnitt aus deinem Gruppenfoto der 2. Vollversammlung am 8. Mai 1957 im bäuerlichen Bildungshof Pöckstein – dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Herrn Dir. Franz Knittelfelder (Bildungshaus Großrußbach)
Gedenkstein: Thomas Kruspel 2020

Quellen: 

Kainz, Engelbert

Von Thomas Kruspel 24. Februar 2022 Aus

Engelbert Kainz

geb. 28.6.1874, Siebenhirten
gest. 18.3.1954, Paasdorf

Engelbert Kainz wurde im Jahre 1874 als Sohn des Leopold Kainz und dessen Gattin Elisabeth, geb. Donner, in Siebenhirten geboren.17 Seine aus Paasdorf stammenden Eltern standen damals als Knecht und Magd bei Siebenhirtner Bauern im Dienst.18 Der Familienname Kainz scheint in Paasdorf ab dem Ende des 17. Jahrhunderts auf, doch entwickelten sich die Schicksale der Mitglieder dieser Familie im Laufe der Jahre und Jahrhunderte sehr unterschiedlich. Während etwa ein Teil der Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Gemischtwarenhandlung führte, lebte und arbeitete der Familienzweig dem Engelbert Kainz entstammte stets in sehr bescheidenen Verhältnissen. Schon in jungen Jahren, spätestens 1879 wie durch die Geburt seines Bruders Ägydius belegt ist19, übersiedelte Engelbert Kainz mit seinen Eltern wieder zurück nach Paasdorf, wo er aufwuchs.

Am 24. Jänner 1899 ehelichte er die aus dem südmährischen Grusbach stammende, jedoch in Atzelsdorf als Dienstmagd beschäftigte, Maria Ertl (1874-1960) in der Paasdorfer Pfarrkirche. Kainz wird im Zeitpunkt der Eheschließung als Pferdeknecht der Gutsverwaltung des Grafen Skrbensky geführt.20 Der Ehe entstammte eine Tochter und im Zeitpunkt von deren Geburt im Jahre 1903 scheint er als „Kleinhäusler“ (= Landwirt mit nur geringem Grundbesitz) an der Adresse Paasdorf Nr. 28 (heute im Bereich der Schloßzeile) auf21 und auch im Jahre 1937 wird sein Berufsstand derart bezeichnet22.

Am Ersten Weltkrieg nahm Kainz als Soldat der 2. Feldkompanie im Landsturm-Infanterie-Regiment Nr. 23 teil, wie durch in der Zeitung veröffentlichte Grüße aus dem Felde belegt ist.23 Rund 30 Jahre engagierte sich Kainz als Kirchenvater, also als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Pfarre, der gemeinsam mit dem Pfarrer das Vermögen der Pfarre verwaltete. Aufgrund dieses jahrzehntelangen uneigennützigen Wirkens wurde ihm aus Anlass der Feier der Goldenen Hochzeit im Jahre 1949 vom Paasdorfer Gemeinderat die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatgemeinde verliehen. Seitens der Pfarre wurde ihm aus diesem Anlass und eingedenk seiner Verdienste der Titel „Ehrenkirchenvater“ verliehen.24

Die letzten Jahre seines Lebens schwer an Rheuma leidend, verstarb Engelbert Kainz 1954 im 80. Lebensjahr und wurde auf dem Paasdorfer Ortsfriedhof bestattet.25

Die letzte Ruhestätte von Engelbert Kainz, seiner Gattin, Tochter und SchwiegersohnDie letzte Ruhestätte von Engelbert Kainz und seinen nächsten Angehörigen (Gattin, Tochter und Schwiegersohn) auf dem Paasdorfer Friedhof

Am 26. März 1998 beschloss der Mistelbacher Gemeinderat eine Straße im an der Atzelsdorfer Straße gelegenen Siedlungsgebiet in Erinnerung an den Paasdorfer Ehrenbürger Kainzstraße zu benennen.

Wo befindet sich die Kainzstraße?

 

Bildnachweis:
Foto Grab der Familie Kainz – Thomas Kruspel (2022)

Quellen:

Kainzstraße (Paasdorf)

Von Thomas Kruspel 24. Februar 2022 Aus

Diese in einer Siedlung neu angelegte Straße wurde mit Beschluss des Mistelbacher Gemeinderats vom 26. März 1998 nach dem Paasdorfer Ehrenbürger und langjährigen Kirchenvater (=ehrenamtlicher Verwalter des Vermögens der Pfarre) Engelbert Kainz benannt.

Wo befindet sich die Kainzstraße?

Gewerbestand im Jahre 1879 in Mistelbach, Eibesthal und Paasdorf

Von Thomas Kruspel 5. Februar 2022 Aus

Im Welt-Adressenbuch des Jahres 1879 herausgegeben vom Verlag Meyer & Bilitz finden sich zu Mistelbach und seinen Katastralgemeinden nachfolgende Einträge zu den damals bestehenden Gewerbebetrieben. Es gilt zu beachten, dass diese Einträge zweifellos nicht vollständig sind und natürlich gab es damals auch in den nicht erwähnten Katastralgemeinden Gewerbebetriebe.

Mistelbach26

Advokaten: Dr. Ackermann Ferdinand
Dr. Schaschetzy Rudolf
Ärzte: Schläfrig Jonas
von Schluetenberg Innocenz
Anstreicher: Seitz Josef
Walzl
Apotheker: Lubovienski August (prot. Firma)
Badeanstalt: Actiengesellschaft
Bäcker: Binder J.
Edhofer J.
Nikl F.
Baumeister: Dunkl Josef
Binder: Cäsar Carl
Schäffer J.
Branntwein- und Liqueurerzeugung: Schwarz Johann
Buchbinder: Mölwinger Johann
Büchsenmacher: Binder Franz
Bürstenbinder: Mühl J.
Eisenhändler: Hackl Adalbert (prot. Firma)
Färber: Brenner Bernhard
Fleischhändler: Artner Franz
Koch A.
Reimann F.
Zugmann Lorenz
Friseur: Bauer Josef
Gärber: Strasser Josef
Gastwirte: Burgmann Johann
Eibl Johann
Hobersdorfer Julius
Jechtl Johann
Kainz Theresia
Koch Barbara
Medunn Franz
Putz Carl
Rabenseifner C.
Schnass Anton
Schodl Michael
Schreiber Andreas
Stankowitz Martin
Getreidehändler: Brünner J.
Glaser und Glashändler: Eibl Josef
Griesler (=Greißler): Faber Johann
Fally Ignaz
Fritz Michael
Hobersdorfer Leopold
Kreis J.
Meissl Josef
Pollak Wenzel
Rausch Anna
Schodl Franz
Schodl Johann
Stankowitz Martin
Trappel Philipp
Großgrundbesitz: Barnabiten-Collegium
Holzhändler: Eissler Josias & Söhne (prot. Firma)
Hobersdorfer Leopold
Kohn Jacob & Josef (prot. Firma)
Hufschmiede: Hobersdorfer
Kelza Anton
Hutmacher: Prohaska W.
Kaffeesieder: Jechtl J.
Kammmacher: Kramer J.
Kleiderhändler: Brener L. (auch Schneider)
Kürschner: Glisch J.
Kastner L.
Pegerisch J.
Kupferschmied: Schaden A.
Lebzelter und Wachszieher: Hafner F.
Lederhändler: Strasser Josef
Mehlhändler: Bauer Jacob
Brünner J.
Messerschmied: Dworzak W.
Modewaren: Czinglar Franz (prot. Firma)
Möbelhändler: Steiner Bernhard
Notar: Kipp Leopold
Nürnbergerwaren: Hackl Adalbert (prot. Firma)
Papier-, Schreib- und Zeichnen-Requisiten: Mölwinger J.
Riemer und Sattler: Frank F.
Selbach J.
Schlosser: Gössinger Josef
Lausch Franz
Nemetz Josef
Ramstofer Leopold
Schneider: Gärntner Anton
Batscharek Mathias
Gröger Vincenz
Kappler Michael
Langer Josef
Pfeiffer Franz
Schiefer Josef
Schutzkerl Franz
Steppanek Johann
Teschauer Nicolaus
Waberer Georg,
Schuhmacher: Bachbauer Georg
Beschliessmayer Mathias
Gröger Franz
Heindl Leopold
Knauer Johann
Kohn Franz
Löwenrosen Leopold
Meduna Franz
Pleyl Anton
Schlager Carl
Schödl Leopold
Sudolsky F.
Simperler Franz
Trestler C.
Trestler Martin,
Vetter Leopold
Seiler: Gimanatzi St.
Klapner L.
Sparcassa: Mistelbacher Sparcasse
Spengler: Uebl Carl
Tapezierer: Seitz J.
Tischler: Steiner Anton (prot. Firma)
Uhrmacher: Nadworik W.
Vergolder: Skribani F.
Vermischtwarenhändler: Czinglar Franz (prot. Firma)
Freund Thomas (prot. Firma)
Koblischek Franz (prot. Firma)
Rund Carl (prot. Firma)
Wasner G. (prot. Firma)
Westermeyer Heinrich (prot. Firma)
Wagner: Cretschy Franz

Eibesthal27

Bäcker: Newald Alois
Binder: Götzl Michael
Fleischhauer: Fried Franz
Gastwirte: Geier Leopold
Hufschmiede: Grünwald Franz
Schmiedeck Franz
Schneider: Frank Albert
Kand Josef
Menzl Josef
Schuhmacher: Fuhri Johann
Newald Franz
Zehetner Johann
Tischler: Handl Michael
Vermischtwarenhändler: Fried Thaddäus
Schöfbeck Theres.
Viem Johann

Paasdorf28

Arzt: Herrmann Johann
Fleischhauer: Rabenseifner Eduard
Gastwirte: Hochhauser Leopold
Rand Lorenz
Griesler: Rabenseifner Eduard
Wittmann Franz
Wittmann J.
Hufschmiede: Grim A.
Wanderer J.
Mühlen: Rainer Anna
Schneider: Knoth C.
Reiss Th.
Schuhmacher: Dohlinger Michael
Kainz Franz
Wittmann Johann
Schnittwarenhändler: Drill Adolf
Thierarzt und Curschmied: Wanderer Johann
Tischler: Gabmeier G.
Götz A.
Zimmermeister: Berthold Josef
Rand Lorenz

An weiteren Katastralgemeinden finden sich schließlich Hüttendorf und Lanzendorf, bei denen lediglich die dortigen Mühlbetriebe angegeben sind:
Hüttendorf29: Kautz Josef (prot. Firma)
Lanzendorf30: Binder Franz (prot. Firma) & Chimani Stefan (prot. Firma)

 

Quellen:

Hackler, Anton

Von Thomas Kruspel 5. Februar 2022 Aus

k.k. Güterschätzmeister fürstl. Hofrat Anton Hackler

geb. 20.4.1790, Herrnbaumgarten
gest. 15.4.1871, Wien

Anton Hackler wurde 1790 als Sohn des bürgerlichen Handelsmanns für Kurrentwaren (=Textilien) und Wirtschaftsbesitzers Philipp Hackler und dessen Gattin Anna Maria, geb. Hager, in Herrnbaumgarten geboren.29 Aufgrund seiner späteren Berufslaufbahn ist anzunehmen, dass ihm während seiner Jugend eine höhere Schulbildung zuteilwurde. Am 11. Mai 1818 ehelichte er Franziska Seiberler (1796-1847) , die Tochter des Paasdorfer Herrschaftsverwalters Franz Seiberler in der Paasdorfer Pfarrkirche.31 Dieser Ehe entstammten mindestens drei Kinder. Für das Jahr 1818 sind auch erste berufliche Spuren auffindbar, und zwar scheint Hackler als Verwalter der Herrschaft Walterskirchen auf, zu der auch Böhmischkrut (=Großkrut) und Althöflein gehörten und die sich damals im Besitz des Fürsten von Kohary befand.32 Dieses Amt hatte er mindestens bis zum Jahr 1823 inne.33 Auch einer seiner Brüder, Philipp Anton Hackler, war als Verwalter bzw. Amtmann bei verschiedenen Herrschaften tätig, unter anderem in Matzen und Prinzendorf, und stieg später auch zum Direktor bedeutender Güterverwaltungen auf.34

1825 wird Hackler laut einem Dominien-Schematismus als Amtmann der dem Johanniter-Orden gehörenden Herrschaft in Mailberg angeführt.35 Wie lange er in Mailberg beschäftigt war ist unklar, und da zwischenzeitlich keine Verzeichnisse der in Niederösterreich tätigen Herrschafts-Beamten erschienen, finden wir ihn erst 1834 bis 1844 als „Wirtschaftsrath“ der Herrschaft Dürnstein und damit im Dienste des Fürsten von Starhemberg wieder.36 Parallel dazu scheint er jedenfalls ab 1842 auch als „Wirtschaftsrath“ der Herrschaft Paasdorf, die auch große Besitzungen in Schrick und Hüttendorf umfasste und sich im Besitz der Gräfin Harsch bzw. später des Freiherrn von Skrbensky befand, auf.37 Als Wirtschaftsrath bezeichnete man damals einen fachkundigen Beamten der seitens der Besitzer mit deren Vertretung betreffend die Führung und Aufsicht über eine (oder mehrere) Grundherrschaften betraut wurde. Die Kontrolle der anderen Herrschaftsbeamten, der wirtschaftlichen Aufzeichnungen und Verträge, sowie Anordnungen zur effizienten wirtschaftlichen Führung gehörten zu seinen Aufgaben während regelmäßiger Visitationen, über die er anschließend den Besitzern Bericht zu erstatten hatte. Diese beide Ämter konnte er augenscheinlich auch von seinem Wohnsitz in Wien, wo er an verschiedenen Adressen in der Wiener Innenstadt, dem Vorort Wieden und zuletzt in Mariahilf wohnte, ausüben. Ab 1828 war Hackler zusätzlich auch als Gülten- und Güterschätzmeister beim „k.k. nö. Landrecht“ – einem Sondergerichtsstand des Adels – tätig und seine Aufgabe dort entsprach der eines gerichtlich beeideten Sachverständigen für die Bewertung landwirtschaftlicher Güter und die daraus erwirtschaftbaren (herrschaftlichen) Einkünfte (=Gülten).38 In dieser Funktion stand er in späteren Jahrzehnten auch dem Landesgericht Wien zur Verfügung.39 Als anerkannter Fachmann war Hackler Mitglied im Ausschuss der k.k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Wien40, und gehörte über viele Jahre auch dem Ausschuss des „Pensions-Instituts für Witwen und Waisen herrschaftlicher Wirtschaftsbeamter in Niederösterreich“ an.41

Mit dem Ende der Grundherrschaft als Folge der Revolution von 1848 wandelte sich das Aufgabenfeld der vormals herrschaftlichen Beamten bzw. reduzierte sich deren Zahl, da die den Grundherrschaften seit Jahrhunderten übertragenen hoheitlichen Aufgaben in Verwaltung (bspw. Steuereinnahme für den Staat) und Rechtsprechung entfielen und nun von neu geschaffenen Behörden und Gerichten übernommen wurden. Ebenso entfiel die aufwändige Verwaltung der von den Untertanen zu leistenden Abgaben (Zehent) und Dienste (Robot). Abgesehen von der sich über Jahre hinziehenden finanziellen Ablösung der grundherrschaftlichen Rechte und Ansprüche hatten die Beamten der adeligen Familien und sonstigen Grundbesitzer nunmehr lediglich die Verwaltung der eigenen landwirtschaftlichen Güter zu besorgen. Es ist daher anzunehmen, dass mit dieser Zäsur im ländlichen Raum auch Hacklers Tätigkeit für die Herrschaft Paasdorf endete. Ab 1851 scheint Hackler dann als Direktor der gräflich sándor’schen Central-Güterverwaltung in Wien auf.42 Die ungarische Magnatenfamilie Sándor (von Slavnica) zählte zu den reichsten Familien Ungarns und besaß umfangreiche Güter, zu denen nicht nur landwirtschaftliche Betriebe und Pferdegestüte, sondern etwa auch Bergwerke gehörten. Graf Moritz Sándor, der letzte männliche Spross dieser Familie, residierte in Wien und war ein abenteuerlustiger Draufgänger der für seine waghalsigen Reitkünste weithin bekannt war. Sein Übermut musste früher oder später ins Unglück führen und so zog er sich bei einem Reitunfall schwere Kopfverletzungen zu, die sich auch massiv auf sein Gehirn bzw. seine geistige Verfassung auswirkten. Daher wurde er mit Beschluss des Landesgerichts Wien vom 19. August 1851 wegen „gerichtlich erhobenen Wahnsinns“ unter Kuratel gestellt und der Direktor seiner Güterverwaltung Anton Hackler zu seinem Kurator bestellt.43 Obwohl sich der Geisteszustand des Grafen nicht wesentlich gebessert hatte wurde die Kuratel 1858 aufgehoben, allerdings wurde sie einige Jahre danach erneut verhängt, doch zu einem Zeitpunkt zu dem sich Hackler bereits in den Ruhestand zurückgezogen haben dürfte. Graf Sándor war ein Schwiegersohn des ehemaligen Staatskanzlers Metternich und sein einziges Kind, Tochter Pauline, war dessen Lieblingsenkelin. Pauline war auch mit einem Mitglied der Familie Metternich – Richard, dem Halbbruder ihrer Mutter – verheiratet, der Österreich als Gesandter am sächsischen Königshof in Dresden vertrat. Das in wirtschaftlichen Angelegenheit unbedarfte junge Paar pflegte dort ein luxuriöses Leben und hielt ausschweifende Empfänge und Feste ab und hatte sich binnen kurzer Zeit hochverschuldet. Es spricht für das hohe Ansehen und die großer Fachkompetenz Hackler, dass dieser auf Anregung Metternichs als Wirtschaftsfachmann nach Dresden geschickt wurde um dessen Enkelin (und Schwiegertochter in Personalunion) und ihrem Gatten die Grundlagen vernünftiger finanzieller Gebarung und effizienter Verwaltung ihrer Güter beizubringen. Metternich dürfte Hacklers Kompetenz wohl als Kurator des Grafen Sándor kennen und schätzen gelernt haben, schließlich hatte er nach dem Unfall des Grafen die Vormundschaft seiner Enkeltochter Pauline übernommen und unzweifelhaft hatten die beiden Herren Kontakt bezüglich deren Unterhalt. Hacklers Mission in Dresden war erfolgreich: unter seiner Anleitung gelang es die Finanzen nachhaltig in Ordnung zu bringen und nach zwei Jahren waren der österreichische Gesandte und seine Gattin schuldenfrei.44 Da Hackler später in sämtlichen Meldungen zu seinem Ableben als „pensionierter fürstlich metternichscher Hofrath“ ist zu vermuten, dass er diesen Titel zum Dank für die damals geleisteten Dienste erhalten hatte.45 Nach diesem Intermezzo in Dresden wirkte Hackler jedenfalls bis zum Jahr 1860 weiterhin als Direktor der Zentral-Güterverwaltung des Grafen Sándor46 und naturgemäß führten ihn geschäftliche Reisen auch immer wieder nach Ungarn bzw. in dessen Hauptstadt Budapest.47

Als 1860 der Paasdorfer Friedhof außerhalb des Dorfes neu angelegt wurde, stiftete Hackler zunächst ein Kreuz mit einem aus Eisen gegossenen und vergoldeten Korpus Christi, das in der Mitte des neuen Friedhofs aufgestellt wurde.48 Das heute auf dem Friedhof vorhandene Kreuz entspricht natürlich nicht mehr dem Original, aber mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte dies auf die zwischenzeitlich sicherlich mehrfach renovierte Christus-Figur zutreffen. Durch die Neuanlage des Friedhofs sah Hackler die Gelegenheit gekommen, um mit der Errichtung einer Friedhofskapelle samt darunterliegender Familiengruft dem Ort ein bleibendes Denkmal zu stiften und für sich und seine Familie eine standesgemäße letzte Ruhestätte zu schaffen. Schließlich hatte Hackler wie er in dem 1861 aufgesetzten Stiftbrief der Friedhofskapelle festhielt zu Paasdorf eine besondere Zuneigung49, die sich wohl wie folgt begründen lässt: In der Paasdorfer Pfarrkirche hatte er den Bund der Ehe geschlossen, mit einer Frau, die als Tochter des Herrschaftsverwalters, wohl auch einige ihrer Jugendjahre in Paasdorf zugebracht haben dürfte und wie oben erwähnt war er über viele Jahre mit der Aufsicht über die Herrschaft Paasdorf betraut. Daneben gab es auch noch weitere familiäre Verbindungen zu Paasdorf: Hacklers älterer Bruder Johann hatte bereits 1805 nach Paasdorf eingeheiratet und lebte dort als Landwirt.50 Dessen Sohn Johann Hackler jun., also Anton Hacklers Neffe, war von 1840 bis 1870 Oberlehrer in Paasdorf und hatte auch die mit Lehrerstelle oftmals verbundenen Ämter des „Regens chori“ (=Leiter der Kirchenmusik) und Mesners inne.51

Vorderansicht der 1861 von Anton Hackler gestiftete FriedhofskapelleVorderansicht der 1861 von Anton Hackler gestiftete Friedhofskapelle

 

Seitenansicht der Kapelle mit der darunter liegenden Gruft der Familie HacklerSeitenansicht der Kapelle unter der sich die Gruft der Familie Hackler befindet

Um die Fläche des neuen Friedhofs nicht zu schmälern, kaufte Hackler ein anliegendes Stück Acker an und verleibte dieses dem Friedhof ein. Nachdem er ein entsprechendes Stiftungskapital zur Erhaltung der Kapelle hinterlegt hatte wurde der Bau seitens der Behörden und der Erzdiözese genehmigt und am 12. Oktober 1861 wurde die Kapelle eingeweiht. Die vom Gaweinstaler Baumeister Lehrl erbaute Kapelle wird im Inneren von einem großen den auferstandenen Heiland zeigenden Altarbild, das vom Wiener Künstler Carl Geiger geschaffen wurde, geziert. Im Türmchen hängt eine 153 kg schwere dem heiligen Anton von Padua (dem Namenspatron des Stifters) geweihte Glocke.52 Laut Stiftungsbrief sollten jährlich am Sterbetag Hacklers und an Allerseelen eine Messe in der Kapelle gelesen werden, letztere fand gesichert jedenfalls noch bis vor wenigen Jahren statt.

Hackler war im Lauf seines Lebens mit einigen persönlichen Schicksalsschlägen konfrontiert: drei seiner Kinder starben in der Blüte ihrer Jugend53 und auch seine Gattin ging ihm bereits im Jahre 1847 im Alter von 51 Jahren in die Ewigkeit voraus.54 Im Dezember 1868 ließ er die exhumierten sterblichen Überreste seiner Gattin, zweier Kinder und seines Schwagers von Wien nach Paasdorf überführen und hier in der Gruft bestatten.55 Anton Hackler verstarb am 15. April 1871 in seiner Wohnung am Wiener Getreidemarkt an Altersschwäche und wurde drei Tage später in der Gruft der von ihm erbauten Friedhofskapelle beigesetzt.56

Nachdem etwa um 1990 die letzten Nachfahren Hacklers in Wien verstorben waren, fiel die Friedhofskapelle in den Besitz der Gemeinde und selbige wurde in den Folgejahren gründlich renoviert.57 Im Zuge der Einführung von Straßenbezeichnungen in der Katastralgemeinde Paasdorf wurde mit Beschluss des Mistelbacher Gemeinderates vom 10. Dezember 1998 beschlossen in Erinnerung an den Stifter der Kapelle, die zum Friedhof (bzw. daran vorbei-) führende Straße „Anton Hackler-Gasse“ zu benennen.

Wo befindet sich die Anton Hackler-Gasse?

 

Quellen:

Gewerbestand in Mistelbach im Jahr 1799

Von Thomas Kruspel 2. Februar 2022 Aus

Auf Basis des in Fitzkas „Geschichte der Stadt Mistelbach“ veröffentlichten Häuserverzeichnisses (basierend auf herrschaftlichen Grundbüchern) konnte nachfolgende Übersicht über den Gewerbestand im Jahr 1799 erstellt werden58:

Apotheker Stadler Ignaz Hauptplatz 36
Arzt Kunkel Paul
Wache Josef
Wiedenstraße 4
Hauptplatz 10
Bäcker Heinrichmair Emeran
Kurz Michael
Schwebskirchl Johann
Wiedenstraße 8
Wiedenstraße 11
Hauptplatz 30
Bildhauer Ochsner Rudolf Marktgasse 1
Buchbinder Feitzinger Josef Oberhoferstraße 12
Büchsenmacher Alber Ignaz Berggasse 24
Drechsler Pfeifer Johann Barnabitenstraße 4
Eisenhändler Nehammer Josef
Preisel Michael
Hauptplatz 38
Hauptplatz 37
Färber Brenner Mathias
May Leopold
Kirchengasse 14
Hauptplatz 29
Faßbinder Reich Lorenz
Weber Josef
Mitschastraße 28
Hafnerstraße 5
Fleischhauer Artner Johann Georg
Kainz Josef
Koch Josef
Kreuzgasse 3
Hauptplatz 16
Kirchengasse 4
Galanterie-Spengler Köpf Johannes Hauptplatz 9
Glaser Höfling Josef
Pruß Franz jun.
Hauptplatz 26
Wiedenstraße 5
Greisler Hamada Michael
Kellinger Leopold
Mayer Johannes
Mayer Josef
Müller Johannes
Piller Johannes
Hafnerstraße 7
Oberhoferstraße 18
Kreuzgasse 10
Hauptplatz 28
Hauptplatz 32
Oberhoferstraße 2
Hafner Bernhard Johann
Brenner Michael
Hauptplatz 12
Museumsgasse 3
Handelsleute Arthaber Klara
Wintersteiner Ferdinand
Hauptplatz 33
Hauptplatz 32
Handschuhmacher Jechtl Kaspar Hauptplatz 18
Hebammen Wach Susanna Berggasse 11
Hosenschneider Müller Friedrich
Müller Johann
Oberhoferstraße 4
Hauptplatz 38
Hufschmiede Ametschleger Ferdinand
Priger Karl
Schrickmair Balthasar
Hauptplatz 40
Wiedenstraße 14
Hafnerstraße 4
Hutmacher Küttner Matthias Museumgasse 4
Kammmacher Ostermair Georg Kirchengasse 12
Kupferschmiede Doppler Karl Hafnerstraße 6
Kürschner Kirchstorfer Franz
Lachnit David
Lachnit Franz
Thaler Josef
Berggasse 26
Oberhoferstraße 10
Hauptplatz 8
Wiedenstraße 12
Lebzelter & Wachszieher Puntschert Josef
Rachenzentner Vincenz
Kirchengasse 11
Hauptplatz 15
Lederer Kirchlehner Bernhard
Ledermann Ignaz
Strasser Peter
Hauptplatz 22
Hauptplatz 11
Liechtensteinstraße 2
Leinwandhändler Noverka Dominik Hauptplatz 21
Maurermeister Lehrl Ignaz
Poller Franz
Liechtensteinstraße 9
Bahnstraße 1
Nachtwächter Waberer Andreas Oberhoferstraße 80
Nadler Brodschild Franz Hafnerstraße 3
Orgelmacher Okenfuß Wenzel Wiedenstraße 10
Posamentierer Sauli Andreas Hauptplatz 13
Riemer Hack Johann Oserstraße 2
Sattler Dietz Andreas
Pleil Franz
Hauptplatz 20
Hauptplatz 3
Schlosser Lausch Anton
Uhl Andreas
Marktgasse 4
Museumsgasse zwischen 2 u. 4
Schneider Gschlent Mathias
Kußmann Paul
Peringer Johann
Schallamair Franz
Zweck Andreas
Oberhoferstraße 14
Kreuzgasse 7
Kreuzgasse 5
Waldstraße 4
Barnabitenstraße 10
Schuhmacher Langer Ignaz
Lebersinger Lorenz
Seiler Anton
Selba Josef
Hauptplatz 14
Hauptplatz 7
Liechtensteinstraße 11
Mitschastraße 14
Seifensieder Schreiber Melchior
Übelein Karl Josef
Wolf Katharina
Wiedenstraße 3
Liechtensteinstraße 1
Oberhoferstraße 13
Seiler Pezelt Ignaz Oberhoferstraße 8
Sieberer Hofer Ignaz
Krausler Georg
Marktgasse 3
Hauptplatz 25
Spengler Bruckner Johann Hauptplatz 23
Stärkemacher Albrecht Anton Barnabitenstraße 6
Stricker Scherzer Josef
Schornbeck Michael
Mitschastraße 16
Mitschastraße 18
Tandler Panzer Franz Marktgasse 7
Teichgräber Schärf Johann Oserstraße 4
Tischler Fabian Anton
Frey Anton
Lab Anton
Oberhoferstraße 16
Liechtensteinstraße 3
Oserstraße 3
Tuchhändler Kappler Josef Hauptplatz 24
Wagner Faulhuber Johann
Hauer Florian
Hauptplatz 39
Hafnerstraße 9
Wasenmeister Eder Johann Bahnstraße 28
Weber Herzog Josef
Schulz Johann
Oserstraße 10
Liechtensteinstraße 7
Weißgerber Molak Franz
Romsdorfer Georg
Hauptplatz 31
Hafnerstraße 11
Wirte Eibl Georg
Kainz Ignaz
Kainz Josef
Zechner Florian
Hauptplatz 27
Oberhoferstraße 15
Hauptplatz 16
Hauptplatz 6
Zeugschmiede Schmidmair Michael Waldstraße 41
Zimmermeister Bader Thomas
Hautzmair Anton
Liechtensteinstraße 14
Waldstraße 23

Zur Schießstätte

Von Thomas Kruspel 28. Januar 2022 Aus

Mit Beschluss des Mistelbacher Gemeinderates vom 12. Dezember 2018 erhielt die bis dahin namenlose unmittelbare Zufahrtsstraße zum 1981 eröffneten Schießplatz des Mistelbacher Schützenvereins den Namen „Zur Schießstätte“. Neben der Museumsgasse, die von 1898 bis Mitte der 1930er Jahre Schießstattgasse hieß, und dem Schützenweg, der sich auf dem ehemaligen Gelände der Schießstatt Nr. 4 befindet, handelt es sich damit bereits um die dritte Straßenbenennung in Zusammenhang mit dem Schützenwesen in Mistelbach. Weitere Informationen zur wechselvollen Geschichte des Mistelbacher Schützenvereins bzw. den verschiedenen Schießstätten im Lauf der Jahrhunderte finden sich im Beitrag zum Schützenweg.

Wo befindet sich die Straße „Zur Schießstätte“?